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Senior
Sieg in Köln | Drucken |  E-Mail

Düsseldorf Bulldozer siegen in der Domstadt.

Hoch motiviert fuhren am vergangenen Samstag die Düsseldorf Bulldozer in die Nachbarstadt um den 2. Sieg der Saison einzuholen und das zuvor von Pressesprecher Sascha Staginski angekündigte Versprechen:  „Wir werden alles daran setzen die Negativserie der Cologne Falcons aufrechtzuerhalten und die Punkte nach Düsseldaltorf zu holen.“ durchzusetzen.

Es wurde wahrlich eine Schlacht der Defense. Nachdem die Cologne Falcons sich in ihrem ersten Drive bis etwa 20 Yards an die Endzone der Düsseldorfer heran gespielt haben nutzten die Gastgeber ihren 4. Versuch und erzielten ein Fieldgoal zur Führung zum 3:0.

Im 2. Quarter war es dann der Düsseldorfer Quarterback Daniel „Ranger“ Brethauer, der nach einem angetäuschten Pass einen Lauf in Richtung der Kölner Endzone begann und das Ei auch bis über die Goalline hinaus trug. Der Zusatzpunkt blieb den Düsseldorfern verwehrt und somit ging es mit einer kleinen 6:3 Führung der Düsseldorfer in die Halbzeit.

Nun war es wiederum die Defense der Düsseldorfer, die mit viel Druck das Spiel der Kölner Offense zu Nichte machte. Linebacker Stefan Seddig sackte den Kölner QB und brachte auch einige sehr imposante Tackles  an den Mann.alt

Die Kölner Defense war jedoch genauso gut aufgestellt und verhinderte weitere Punkte für das Düsseldorfer Team, obwohl die Offenseline mächtig Druck auf die Defense der Falcons ausübte. Dies Bestätigte auch der Düsseldorfer OL Coach Guido Zink: „Die Offenseline hat heute eine sehr gute Arbeit gemacht und ihrem Quarterback viel Zeit gegeben seine Pässe zu werfen.

So endete das Spiel ohne weitere Punkte mit 6:3 für die Düsseldorf Bulldozer.  „Es war ein spannendes und äußerst faires Spiel, in dem es so gut wie keine Strafen gegen eine der beiden Mannschaften gab. Die Düsseldorfer Defense war heute sehr aggressiv und bissig, so wie wir es auch zukünftig sein werden“, sagte der Düsseldorfer LB Coach Daniel Müller.

Am 4. Juli geht es für die Bulldozer zum aktuellen Tabellenführer, den Solingen Paladins.CENTER Danny Knebel

 











Quarterstände aus Sicht der Cologne Falcons:

1st:  3:0
2nd: 3:6
3rd: 3:6
Endergebnis 3:6 Sieg für Düsseldorf

Scorer:
QB Daniel „Ranger“ Brethauer  (6)

 

Foto: Sascha Staginski

 
Sieg der Seniors | Drucken |  E-Mail

Bulldozer werfen Motoren an

 

Ein vom Anfang bis zum Ende spannendes Spiel mit einem verdienten Sieger aus Düsseldorf

sollte den zahlreich erschienenen Zuschauern geboten werden, denn beim 21:20 (6:0/0:6/7:6/8:8) gab es einen Sieg in wahrlich letzter Sekunde.

 

Gleich im 1. Quarter wollte OC Jörg Hintzen eine Standortbestimmung und setzte auf die kraftvollen Läufe seines starken Runningbacks Boris Marschall, der immer wieder Akzente setzte und sich am Ende dieses langen Drives mit einem TD belohnte. Der PAT ging daneben und somit stand es 6:0.
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Die Defense, welche an diesem Tag nicht in Bestbesetzung antreten konnte, machte dennoch ein effektives Spiel und konnte die immer stärker werdende Offense der Mammuts bis kurz vor Ende des 2. Quarters zu null halten.

Besonders Christian Hillscher konnte durch mehrere Tackles im Backfield Druck ausüben.

Lediglich eine kleine Unachtsamkeit ließ den Halbzeitstand von 6:6 zu.

 

Nach einer motivierenden Ansprache der Coaches ging es ins 3. Quarter,

Nun war es Spielmacher Daniel „Ranger“ Brethauer, der immer wieder seine gut positionierten Receiver fand und diese mit seinen präzisen Pässen bediente.

Als man sich bis auf die 25 yard line der Münsteraner herangepirscht hatte und im 4. Versuch war, entschieden sich die Bulldozer dazu, diesen anstelle eines Fielgoalversuches auszuspielen.

Dann ging alles ganz schnell, denn der bestens aufgelegte Kai Becker fing das von Brethauer an ihn adressierte Ei sicher in der Endzone und brachte sein Team wieder in Führung.

Der darauf folgende Extrapunkt wurde von Christian Siekmann ebenfalls verwandelt und somit hieß es 13:6 aus Sicht der Gastgeber.

 

Die Mammuts hingegen wollten sich nicht so einfach geschlagen geben und feuerten ein wahres Bollwerk auf die Düsseldorfer Defense ab, die sich tapfer erwehrten und die Gäste durch einen wahren Kraftakt an der eigenen 1 yard line  stoppen konnten. 

Erst am Ende des 3 Quarters gelang es den Gästen aus Münster durch einen kurzen Lauf den Spielstand auf 13:12 zu verkürzen.

Der von der Defense geblockte Extrapunkt, welcher sogar beinahe von Linebacker Janni Siaminos in die Endzone getragen wurde, sollte noch weitreichende Folgen für den Ausgang der Partie haben.

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Am Ende des  4 Quarter angekommen, waren es abermals die Mammuts die punkteten und das 13:18 markierten.

Als die Gäste auch noch eine 2 Point Conversion verwandeln konnten, stand es mit einem Schlag 13:20.

Nun galt es die letzten verbleibenden Reserven zu mobilisieren und mit 1:15 verbleibender Spielzeit auf der Uhr bekamen die Bulldozer den  Ball an der eigenen 25 yard line.

Mit einem tiefen Pass suchte Brethauer seinen Receiver Dominik Groß auf, der trotz des heranschnellenden Defenders beherzt zugriff und sich den Ball sicherte.

Sein Einsatz sollte nicht Umsonst sein, denn es war die Einleitung zu einer wahren Herzschlag – Schlußsequenz .

 

Unter lautstarkem Beifall der mitfiebernden Fans führte der „Ranger“ seine Offense über das gesamte Spielfeld in die Endzone der Mammuts und verkürzte mit einem Pass auf Bastian Lechleiter zum 19:20.

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Die Coaches der Bulldozer waren sich einig, dass ein Unentschieden keine ausreichende Genugtuung für das so hart kämpfende Team sein sollte und so entschloss man sich, für eine 2 Point Conversion.

So wie es begann, so sollte es auch enden und so war es abermals Runningback Boris Marschall, der durch einen gefangenen Pass von Brethauer das Schicksal der Münster Mammuts besiegelte und diese bildlich gesprochen direkt zurück in die Urzeit beförderte.

 

„Ich bin sehr beeindruckt vom Herz und Willen meines Teams. Sie haben sich diesen Sieg als geschlossene Einheit erarbeitet und verdient.“ sagte Headcoach Jim Yahrling im Anschluss an das Spiel.

 

Die Mannschaft brennt bereits auf das anstehende Wochenende, wo es zum rheinischen Derby zu den Cologne Falcons nach Köln geht.

 

 

 

 

Score:

Boris Marschall: 8

Kai Becker: 6

Bastian Leichleiter: 6

Christian Siekmann: 1

 

Foto: Sascha Staginski

 
Bulldozer vs Devils | Drucken |  E-Mail

Bulldozer unterliegen nach kämpferischem Spiel knapp

 

Die Rahmenbedingungen stimmten für die Bulldozer im Sportpark Niederheid: strahlender Sonnenschein, fast 500 Zuschauer, ein neu formiertes Cheerleaderteam und eine eigens komponierte Einlaufmusik sorgten für beste Football-Atmosphäre zum Anpfiff. Und die Footballer aus dem Düsseldorfer Süden kamen direkt gut ins Spiel. Christoph Hausmann markierte schon im ersten Quarter das 6:0. Christian Siekmann, der auch als starker Runnigback für große Raumgewinne sorgte, erhöhte per Kick auf 7:0. Doch die Devils aus Gelsenkirchen ließen sich nicht schocken und konnten vor der Pause den 7:6 Anschluss erzielen. Der Versuch mit einem gespielten Versuch direkt zwei Punkte hinzuzufügen scheiterte und so behielten die Bulldozer hauchdünn einen Vorsprung, den sie auch mit in die Pause nahmen.

Ab dem dritten Viertel übernahmen die Schiedsrichter das Regiment. Fast jeder Spielzug wurde von einer gelben Flagge begleitet. Zuerst waren es in erster Linie die Devils, die darunter zu leiden hatten und aus aussichtsreichen Positionen weit zurück geschickt wurden. Die Bulldozer nutzten diese Phase und kämpften sich Meter um Meter nach vorn. Es war schließlich der starke Boris Marschall der mit einem kraftvollen Lauf das 13:6 markierte. Siekmann erhöhte auf 14:6, und viele der Zuschauer glaubten bereits an eine Vorentscheidung.

 

Aber das Schicksal wendete sich nun gegen das Heimteam. Zahlreiche Strafen für eher technische Fehler und weniger für grobe Fouls brachten nun die Devils in die Erfolgsspur. Und so konnten die Gelsenkirchener im dritten Viertel auf 12:14 verkürzen. Der Zusatzpunkt scheiterte erneut.

 

Natürlich zitterten jetzt die Fans um den Erfolg und das Befürchtete trat tatsächlich ein. Ein Trickspielzug mit drei Passempfängern in Motion auf der linken Seite ging ins Auge, die Devils konnten den Ball abfangen und in die Endzone tragen. Die Bulldozer verhinderten erneut die Zusatzpunkte. Aber das Glück hatte die Düsseldorfer verlassen. Ein Fumble an der eigenen 20 Meter-Linie drei Minuten vor Schluss sorgte für den endgültigen KO. Sascha Göktekin wurde in der eigenen Endzone getackelt, was einen Safety und damit 2 weitere Punkte für die Devils bedeutete.

 

Das Spiel war beendet und die Enttäuschung der Bulldozer natürlich riesengroß. Headcoach Jim Yahrling resümierte:“ Die kämpferische Einstellung hat heute gestimmt aber unsere Konzentrationsmängel haben uns den Sieg gekostet.“ Und auch sein Gegenüber der Cheftrainer der Gelsenkirchen Devils Leroy Small stellte in sympathischer Offenheit fest:“ Wir haben den Sieg heute nicht verdient, aber wir nehmen ihn trotzdem gerne.“

 
Bulldozer vs. Devils | Drucken |  E-Mail

 
Bulldozer are back | Drucken |  E-Mail

Bulldozer are back!

ein lachendes und ein weinendes Auge zum Saison Auftakt.

Bulldozer Seniors verlieren in Aachen 6:40

Blades gewinnen in Köln 48:8

Berichte folgen..... 

Endlich geht es los! Die Bulldozer lassen ihre Motoren an und rollen gegen die Aachen Vampires in die Oberliga. Dabei setzen die Düsseldorfer weniger auf Knoblauch und Holzpflöcke sondern vielmehr auf ein intensives Training inklusive einer individuellen Videoanalyse des Gegners für Offense und Defense. Derart gut gewappnet starten die Bulldozer gegen eine Mannschaft, die sich für diese Saison viel vorgenommen hat und möglichst um den Aufstieg mitspielen möchte. Aber die Vampire haben durchaus Respekt vor den Jungs aus der Landeshauptstadt, die mit dem Spiel gegen Aachen in eine neue Saison und damit eine neue Zukunft starten.

 

Der Düsseldorfer Footballfan ist es fast schon gewohnt. Die Panther stehen im Rampenlicht, und die Bulldozer spielen wenig beachtet von der Öffentlichkeit. Dabei haben die Bullies, wie sie liebevoll von ihren Fans genannt werden, einiges zu bieten. Im letzten Jahr feierte der zweitälteste Verein Deutschlands sein 30jähriges Bestehen. Er liegt damit auch in Europa an zweiter Stelle hinter, na wem wohl, den Panthern. Trotzdem ist dies im deutschen Football eine Ewigkeit mit vielen Höhen und Tiefen. Zahlreiche Vereine im Umland kamen und gingen, die Bulldozer blieben.

 

„Die Idee kam im Streifenwagen“, so titelte die Zeitung 1979 ihren Bericht über einen neuen Footballverein, der in erster Linie aus Polizisten bestand. Schon 1980 wurde das erste Mal in der Liga gespielt, die sich im Kern auf westdeutsche Vereine beschränkte. In dieser Saison schafften die Bulldozer mit einem 0:0 einen legendären Erfolg bei den Panthern. Nach Zwangsversetzung in die zweite Liga 1982 erfolgte 1983 der Aufstieg in die erste Liga und 1984 die Teilnahme an den Play-Offs. Die Jugendmannschaft wurde Deutscher Meister. Dies war das Jahr der größten Erfolge.

 

Eine lange Zeit mit Ups and Downs endete schließlich für die erste Mannschaft in der fünften Liga, aber es gab sie noch die Bulldozer-Enthusiasten, die immer dafür sorgten, dass im Düsseldorfer Süden Football mit Herz gespielt wurde.

 

2010 soll nun das Jahr des Aufbruchs werden. Der Verband hat die Bulldozer in die vierte Liga aufsteigen lassen, nachdem die Düren Demons verzichteten. Fast 60 hungrige Akteure brennen auf ihren Einsatz. Headcoach Jim Yahrling verfügt über ein versiertes Trainerteam, das die Spieler für jede Position individuell coachen kann. Von den Langenfeld Longhorns kam Coach Tim Shoe zurück zu den Schwarz-Gelben. Erstmals nach vielen Jahren bereiteten sich die Spieler in einem Trainingslager auf die Saison vor.

 

Von den Panthern kam die komplette Damenmannschaft, die unter dem Teamnamen „Blades“ für die Bulldozer in der ersten Bundesliga starten. Drei der Spielerinnen wurden in die Nationalmannschaft berufen und werden im Juni bei der Weltmeisterschaft in Schweden antreten.

 

In der A-Jugend  gehen 30 Spieler auf Punktejagd in der Liga. Die C-Jugend wird aufgebaut. Hier werden noch Mitspieler für die 20 vorhandenen Cracks gesucht. Damit bleiben sich die Bulldozer treu und setzen auf ihren eigenen Nachwuchs.

 

Aber auch im Management werden neue Wege beschritten. Im Vorstand sind Jens Giese, David Müller, Sascha Staginski und Dirk Peters neu an Bord. Letzterer stand für die Bulldozer in den achtziger Jahren selbst auf dem Feld. Wie er haben auch zahlreiche andere ehemalige Spieler beschlossen, den Bulldozern zu helfen. Für verschiedene Bereiche wurden Arbeitsteams gegründet, die dabei helfen sollen, das Team mit einem völlig neuen Marketingkonzept und einer verbesserten Organisation in die Erfolgsspur zu bringen. Also tatsächlich: Bulldozer are back!

 

 
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