Bulldozer gewinnen zu Hause gegen Cleve

Die Düsseldorf Bulldozer gewinnen das Rückspiel gegen Cleve Conquerors mit 24:18. In einer leider sehr flaggenreichen, aber trotzdem eigentlich fairen Partie liefen die Bulldozer in der ersten Hälfte meist einem kleinen Rückstand hinterher. Sie konnten aber durch Ruben Paya (Conv.Sebastian Nawroth) zum 8:8 ausgleichen. Und zwischenzeitlich kanpp in Führung gehen 16:15 TD und Conv. Nawroth, wobei Kleve bei auslaufender Uhr aus 10y noch ein FG zum Halbzeitstand von 16:18 erzielte. Christian Siekmann erzielte dann den spielentscheidenden Tochdown durch 15y Pass von Dirk Hansen (Conv. gut) zum Endstand 24:18. Die Bulldozer konnten sogar 5y vor der Endzone bei unter 1 Minute auf der Uhr abknien.

Leider war der Krankenwagen zwei Mal zu Besuch. Einmal für die #91 der Gäste (Verletzung am Arm) und für unsere #81 Ruben Paya (Verdacht auf Gehirnerschütterung) nachdem er sehr sehenswert einen 20y Pass fing und auf dem Weg in die Endzone auf der 2y Linie ins Aus geblockt wurde. Dabei drehte er sich so unglücklich, dass er mit der Wucht des vollen Laufs auf dem Hinterkopf aufschlug und benommen liegen blieb. Wir hoffen das Beste und wünschen gute Besserung und schnelle Genesung. Die Aktion bereitete zudem den zweiten Touchdown der Bulldozer vor.

Einer der Höhepunkte der Defense war sicherlich der liegende Tackle von LB Martin Kostyra. Dieser lag beim Kickoff nach einem illegalen Block in den Rücken bereits am Boden, als der Kick Returner in unmittelbarer Nähe an ihm vorbeilaufen wollte. Er ergriff dessen Knöchel, was den Returner derart ins Straucheln versetzte, dass dieser den Ball dabei verlor. Kleve recoverte den Ball nach dem Highlighttackle. Die Defense zeigte sich heute nicht wirklich von der Sahneseite. Zu viele verpasste Gelegenheiten bei Interceptions und vor allem viel zu viele verpasste Tackles machen es der Coaching Crew einfach zu wissen, was im Training auf dem Programm stehen wird.

Die vielen Düsseldorfer Fouls gingen meist auch auf das Konto der Defense, wobei diese weniger auf Härte oder Bösartigkeit, als auf Unerfahrenheit zurückzuführen sind. Da gilt es smarter zu werden

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